Laktosefreier Kefir: Die Laktose reduzieren – so wird gemacht!
Fast jeder von uns meidet gewisse Lebensmittel oder auch Stoffe. Wenn du Kefir trinken möchtest aber auf Laktose in Kefir, Joghurt oder andren laktosehaltigen Lebensmitteln verzichten möchtest, kannst du dir entweder einen Kefir aus Hafermilch herstellen, oder mit einigen Maßnahmen laktosefreien Kefir herstellen. Eine einfache Anleitung und alle Infos dazu findest du bei uns in diesem Beitrag.
Wie viel Laktose ist in Kefir?
Da die Mikroorganismen für die Kefir-Fermentation Laktose benötigen, ist diese zunächst nichts Schlechtes. Die Mikroben verstoffwechseln den enthaltenen Milchzucker und vermehren sich in der Milchzubereitung, sodass ein Sauermilchprodukt entsteht.
Je nach Gärungsdauer reduziert sich der Gehalt von rund 5g pro 100 ml auf 3 bis 4 Gramm. Für jemanden der unter Laktoseintoleranz leidet, ist das natürlich immer noch ein zu hoher Wert.
Offiziell laktosefrei ist dein Kefir ab einen Wert von 0,1 Gramm pro 100 ml.
Wie kann ich den Laktosegehalt im Kefir beeinflussen?
Ja der Laktosegehalt kann mit einigen Maßnahmen reduziert werden. Eine 100%igen laktosefreien Kefir können wir hier nicht garantieren. Wenn du aber alles richtig machst kannst du an die Schwelle der 0,1% kommen, ab der der Kefir als laktosefrei gilt.
Eine Maßnahme Maßnahme Kefir mit weniger Milchzucker herzustellen, ist die Gärung zu verlängern. Anstatt deinen Kefir nur einen Tag fermentieren zu lassen, kannst du Ihn auch 2 bis 3 Tage stehen lassen. Geschmacklich merkst du schnell den höheren Säuregehalt und somit nicht mehr so mild schmeckt.
Anschließend kannst du deinen Kefir auch noch nachbehandeln und durch eine Zweitfermentation den Kefir weiter vom Milchzucker befreien. Die Faktoren wie schnell sich der Laktosegehalt reduziert sind vielfältig, daher ist der Laktosegehalt nach 5 Tagen schwer vorherzusagen. Solltest du also unter Laktoseintoleranz leiden, empfehlen wir zunächst nur einen leinen Schluck zu probieren.